Eine Einladung dich selbst besser zu verstehen.
In diesem Artikel habe ich versucht die direkte Verbindung zwischen den Funktionen unseres Gehirns und unsere mentale Gesundheit zusammenzubringen, anhand meiner LCA-Methode (Love Creates Action), dessen Ansatz ist, Liebe als innere Haltung zu nutzen, um bewusst zu entscheiden, authentisch zu handeln und nachhaltige Veränderung zu ermöglichen.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen
LIEBE als Ursprung -> BEWUSSTSEIN als Filter -> HANDLUNG als Ausdruck
Unser Gehirn ist kein alter Computer. Es ist eher ein lebendiger Garten: Was wir pflegen, wächst. Was wir überfordern, verwelkt.
Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und unser Verhalten entstehen durch komplexe neuronale Prozesse. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht, kann das Einfluss auf unsere mentale Gesundheit haben.
Drei Funktionen unseres Gehirns stelle ich hier vor, die eine wichtige Rolle dabei spielen.
1. Emotionsregulation - Der innere Raumhalter
Emotionen sind wie Wetter in uns. Manchmal sonnig, manchmal stürmisch. Unser Gehirn hat die Aufgabe, diesen inneren Raum zu halten, ohne dass wir im Sturm untergehen.
Eine wichtige Aufgabe des Gehirns ist die Verarbeitung und Regulation von Emotionen. Bisher weiß man, dass vor allem Strukturen des sogenannten lymbischen Systems eine zentrale Rolle, darunter Teile, die für die Angst-, Stressverarbeitung, Gedächtnis und emotionale Einordnung verantwortlich sind.
Wenn diese Funktion gut arbeitet:
- dürfen Gefühle kommen und wieder gehen
- müssen wir sie nicht wegdrücken oder kontrollieren
- fühlen wir uns innerlich sicher, auch wenn es schwierig wird
Wird dieser innere Raumhalter überlastet, können sich Emotionen bedrohlich anfühlen. Das ist der Moment, indem wir dann anfangen gegen unsere Gefühle anzukämpfen, statt sie fließen zu lassen.
MINI-ÜBUNG - " GEFÜHLE ATMEN LASSEN"
-viel Spaß-
2. Kognitive Kontrolle - Der liebevolle Beobachter
Unser Denken ist wie ein unruhiger Erzähler, der ständig Geschichten produziert. Der präfrontale Kortex hilft uns, einen Schritt zurückzutreten und diesen Erzähler zu beobachten, statt ihm alles zu glauben. Die kognitiven Fähigkeiten sind entscheidend dafür, wie wir mit Herausforderungen umgehen.
Diese Funktion ermöglicht:
- Abstand von negativen Gedankenspiralen
- bewusste Entscheidungen statt Autopilot
- Selbstführung statt Selbstkritik
Spirituell betrachtet ist das der Moment, in dem wir vom "Ich bin meine Gedanken" zum "Ich beobachte meine Gedanken" wechseln.
MINI-ÜBUNG - "GEDANKEN TREIBEN LASSEN"
-viel Spaß-
3. Lernen & Gedächtnis - Die innere Weisheitssammlung
Unser Gehirn speichert nicht nur Fakten, sondern auch emotionale Erfahrungen. Alles, was wir erlebt haben, lebt als leise Erinnerung in uns weiter.
Diese Funktion hilft uns:
- aus Erfahrungen zu wachsen
- Vertrauen aufzubauen
- innere Stärke (Resilienz) zu entwickeln
Doch unverarbeitete Erlebnisse können sich anfühlen wie ungeöffnete Briefe, die immer wieder anklopfen. Heilung beginnt, wenn bereit sind, sie behutsam zu lesen.
MINI-ÜBUNG - "RESSOURCEN ERINNERN"
-viel Spaß-
Mein Fazit: Dein Gehirn ist dein Verbündeter
Mentale Gesundheit ist kein Ziel, sondern ein Beziehungsprozess - vor allem die Beziehung zu dir selbst.
Dein Gehirn möchte dich nicht sabotieren. Es versucht ständig, dich zu schützen - manchmal mit alten Strategien, die uns heute nicht mehr passen.
Wenn du beginnst...
- Gefühle freundlich zu halten
- Gedanken bewusst zu führen
- Erfahrungen achtsam zu integrieren
... entsteht innere Stabilität ganz natürlich.
Was nimmst du aus diesem Artikel für dich mit? Hast du Fragen? Schreibe mir gerne in die Kommentare und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich habe zu diesem Thema eine passende Meditation aufgenommen, die dabei helfen kann die innere Balance für die 3 von mir beschriebenen Funktionen unseres Gehirns zu halten.
xoxo
Denise
MEDITATION: "3 RÄUME IN DIR - EINE REISE ZU INNERER BALANCE"

